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Die Ratingagentur Moody's droht Österreich mit dem Entzug der bisherigen Spitzenbewertung "Aaa".

Konjunkturflaute

Moody's droht Österreich mit Entzug der Topbonität

Frankfurt/Main - Österreichs Wirtshaft schwächelt, und das wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern, glaubt die Die US-Agentur Moody's. Sie droht dem Land mit dem Verlust seines Topratings.

Die US-Agentur Moody's setzte am Freitagabend den Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes auf "Negativ". Damit droht der Alpenrepublik der Entzug ihrer bisherigen Spitzenbewertung "Aaa". Zur Begründung hieß es, dass die Wachstumsaussichten der österreichischen Wirtschaft im laufenden Jahrzehnt schwach bleiben dürften.

Zugleich bestätigte die US-Ratingagentur Fitch die Einstufung von Spanien und Italien mit "BBB+" (unterer Durchschnitt). Bei beiden Ländern ist der Ausblick zudem "stabil", damit ist auf absehbare Zeit nicht mit einer Änderung der Bewertung zu rechnen.

Die Einstufung von Zypern setzte Fitch sogar um zwei Stufen auf "B+" herauf. Damit befindet sich die Einstufung zwar immer noch im hochspekulativen Ramschbereich. Den Ausblick setzte die Agentur allerdings auf "Positiv".

dpa

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