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Moody's: USA könnten auch ohne Einigung Topbonität behalten

Washington - Falls Washington weiter seine Schulden zahlt, könnten die USA nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's auch dann ihre Topbonität behalten, wenn die Schuldenobergrenze nicht bis Dienstag angehoben wird.

Ohne die Einigung im Kongress auf eine Anhebung darf die US-Regierung keine neuen Kredite zur Deckung ihrer Ausgaben aufnehmen. Nach Ansicht der Ratingagentur würde die Regierung in diesem Fall dem Schuldendienst Priorität einräumen und damit den Zahlungsausfall verhindern, teilte Moody's am Freitag mit. Mitte des Monats hatte Moody's davor gewarnt, dass die USA aufgrund der Uneinigkeit im Kongress Gefahr liefen, ihr AAA-Rating zu verlieren. Derzeit würden US-Anleihen wohl weiterhin das Triple-A-Rating behalten, aber mit negativem Ausblick, teilte das Unternehmen mit. Käme es zu Ausfällen bei den US-Anleihen, würde wahrscheinlich eine Herabstufung folgen - selbst dann, wenn der Ausfall schnell ausgeglichen würde und den Investoren keine dauerhaften Verluste entstünden, hieß es.

dapd

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