+
Nur wenige Wochen nach dem Start des neuen Betriebssystems Windows 8 verlässt der zuständige Manager Steven Sinofsky den Software-Konzern.

Überraschender Wechsel

„Mr. Windows“ verlässt Microsoft

Redmond - Windows ist das wichtigste Produkt von Microsoft und Steven Sinofsky war als Bereichs-Chef eine zentrale Figur für die Zukunft des Software-Riesen. Jetzt hat er Microsoft verlassen.

Überraschender Wechsel in der Microsoft-Chefetage: Nur wenige Wochen nach dem Start des neuen Betriebssystems Windows 8 verlässt der zuständige Manager Steven Sinofsky den Software-Konzern. Nachfolgerin an der Spitze des Windows-Bereichs wird Julie Larson-Green, wie Microsoft in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Die Software-Entwicklerin war unter anderem für das neue Design des Windows-Betriebssystems mit den großen Kacheln auf der Oberfläche verantwortlich.

Die Top 50 der begehrtesten Arbeitgeber der Welt

Die Top 50 der begehrtesten Arbeitgeber der Welt

Sinofsky galt jedoch als Chefarchitekt der neuen Version von Microsofts wichtigstem Produkt. Einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge gab es allerdings Probleme in seinem Verhältnis zu anderen Managern, inklusive Konzernchef Steve Ballmer. Der Microsoft-Chef wolle die nächste Version mit einem erneuerten Team angehen, hieß es. Zudem wird die Verantwortlichkeit aufgeteilt: Finanz- und Marketingchefin Tami Reller kümmert sich künftig auch um die geschäftliche Seite von Windows, während Larson-Green für Software und Hardware zuständig ist.

Windows 8 soll für Microsoft zu einem großen Neuanfang werden. Die Software läuft in ähnlicher Form auf klassischen PCs, Tablets und Smartphones. Damit will Microsoft gegen die Schwäche bei mobilen Geräten ankämpfen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt etwas leichter
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage …
Dax schließt etwas leichter
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Rastatt/Berlin (dpa) - Der Einbruch der Bahn-Tunnelbaustelle in Rastatt und die folgende Sperrung der Rheintalbahn haben nach einer Studie einen volkswirtschaftlichen …
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
In vielen deutschen Städten werden hohe Stickstoffdioxidwerte gemessen. Doch sind die Werte korrekt? Die EU sagt: ja. Die Verkehrsminister wollen die Messungen …
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte …
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Kommentare