Müller: "Made in Bavaria" steht rund um den Globus hoch im Kurs

München - Produkte "Made in Bavaria" erfreuen sich weltweit immer größerer Beliebtheit. Mit knapp 154 Milliarden Euro habe die bayerische Exportwirtschaft im vergangen Jahr erstmals die 150 Milliarden Euro-Schallmauer durchbrochen, sagte Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) laut Mitteilung am Freitag in München.

Damit sei zum vierzehnten Mal in Folge ein Ausfuhrrekord aufgestellt worden. Mit einer Exportquote von 49,6 Prozent verdiene die bayerische Industrie nahezu jeden zweiten Euro im Auslandsgeschäft. Vor allem Fahrzeuge, Maschinen und Elektrogeräte aus dem Freistaat sind rund um den Globus begehrt.

Für das laufende Jahr zeigte Müller sich in ihrer Prognose zurückhaltend. Die "Bäume im Auslandsgeschäft" würden 2008 nicht mehr so stark wachsen wie im Vorjahr. Dennoch sei die zuversichtlich, dass die bayerische Exportwirtschaft auch bei einer Rezession in den USA und anhaltender Dollarschwäche nicht aus der Erfolgsspur gerate. 2007 legten Bayerns Exporte gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 153,6 Milliarden Euro zu. Die Einfuhren stiegen um 6,9 Prozent auf 124 Milliarden Euro.

Weltweit wichtigstes Abnehmerland für bayerische Produkte blieben 2007 trotz eines leichten Exportrückgangs auf 16,4 Milliarden Euro die USA. Auf den nächsten Plätzen folgen Österreich und Italien. In die EU-Länder gehen inzwischen rund 62 Prozent der bayerischen Exporte. Deutlich an Schwung gewann der Export nach Russland, der um 38,2 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zulegte.

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