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Lebhafte Exportnachfrage

Bayerischer Exportrekord in Reichweite

München - Bayerns Exportwirtschaft kommt dank der lebhaften Nachfrage aus den USA trotz Eurokrise und Wachstumsdelle in den Schwellenländern voran. Wirtschaftsminister Zeil sieht einen Exportrekord voraus.

Im ersten Halbjahr lieferten die Unternehmen aus dem Freistaat Waren im Wert von 83,5 Milliarden Euro und damit 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum ins Ausland, wie das Statistische Landesamt und das bayerische Wirtschaftsministerium am Mittwoch in München mitteilten. Auch die Importe legten um 1,4 Prozent zu auf 73,5 Milliarden Euro. Wichtigste Exportgüter aus dem Freistaat blieben auch im ersten Halbjahr Autos und Maschinen.

Wirtschaftsminister Martin Zeil sieht bereits für dieses Jahr einen Exportrekord in Reichweite. Wichtigste Exportmärkte für den Freistaat blieben die USA, China und Österreich. Vor allem die Ausfuhren in die USA hätten mit einem Plus von 5,2 Prozent maßgeblich zu der positiven Halbjahresbilanz beigetragen, erklärte Zeil. Aber auch die Ausfuhren in die europäischen Nachbarländer nahmen wieder zu. „So stiegen die Exporte in die Eurozone im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent. All das trägt zur anziehenden konjunkturellen Dynamik im Freistaat bei“, erklärte der Minister.

dpa

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