Eigene Gesellschaft für Lichtsparte

Osram will klassisches Lampengeschäft ausgliedern

München - Osram will seine Lampensparte in eine eigene Gesellschaft ausgliedern. Damit wird es für potenzielle Partner einfacher, in das Geschäft einzusteigen.

Der Lichttechnik-Hersteller Osram will sein klassisches Lampengeschäft unter anderem mit Energiespar- und Halogenlampen in eine eigenständige Gesellschaft ausgliedern. Damit wolle die frühere Siemens-Tochter die Weiterentwicklung dieser Bereiche auch unter Einbeziehungen von Partnern ermöglichen, hieß es in einer knappen Pflichtmitteilung des Unternehmens vom Dienstag.

Die Bereiche kommen zusammen auf rund 2 Milliarden Euro Umsatz und stehen damit für rund 40 Prozent der gesamten Osram-Erlöse. Die Pläne der Münchner sollen Ende April dem Aufsichtsrat vorgelegt werden. Details nannte Osram zunächst nicht. Über die Pläne hatte zuerst das „Handelsblatt“ berichtet.

Osram-Vorstandschef Olaf Berlien hatte bereits im Februar angekündigt, den umfassenden Umbau bei dem Münchner Unternehmen zu beschleunigen. Der Technologiewandel zu Leuchtdioden (LED) und der Preisverfall erfolgten rasanter als erwartet. Zum Umbau gehörte bisher auch ein drastischer Stellenabbau.

dpa

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