Münchener Hyp bleibt weiter auf Sparkurs

- München - Bei der Münchener Hypothekenbank kommt das Geschäft wieder in Schwung. Trotzdem setzt der Immobilienfinanzierer seinen im vergangenen Jahr begonnenen Sparkurs fort. Erneuter Stellenabbau ist nicht ausgeschlossen.

"Unsere Strategie hat gegriffen", erklärte Vorstandssprecher Erich Rödel. Sowohl Ertrag als auch Neugeschäft seien 2005 deutlich gesteigert worden. So nahmen die Zusagen im Hypothekenneugeschäft "dank erfreulicher Zuwächse sowohl in der Wohnbaufinanzierung als auch im gewerblichen Geschäft" von 1,5 auf 2,2 Milliarden Euro zu. Der Jahresüberschuss stieg um gut 20 Prozent auf 10,2 Millionen Euro. Doch damit sieht Rödel das Institut nicht am Ziel.

Weitere Maßnahmen, um die Kosten zu senken und die Rentabilität zu steigern, seien notwendig. Und dabei sei auch weiterer Personalabbau nicht ausgeschlossen. Bereits im vergangenen Jahr hat die Münchener Hyp 44 von rund 400 Arbeitsplätzen gestrichen. Das genossenschaftliche Institut stehe "nicht so unter Druck" wie börsennotierte Konzerne, dennoch sei eine angemessene Ertragslage die Basis des Geschäfts. "Die Konjunktur ist wichtig, aber sie allein kann die Probleme für uns nicht lösen", sagte Rödel. Die Münchener Hyp peilt bis 2008 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von acht Prozent an.

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