Münchener Rück: Stiftung zum Geburtstag

- München - Die Münchener Rückversicherung hat zu ihrem 125. Gründungstag eine Stiftung für Katastrophenvorsorge ins Leben gerufen. Sie wolle vor allem Menschen in Entwicklungsländern helfen, die den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert seien, sagte der Vorstandschef des Versicherungskonzerns, Nikolaus von Bomhard. Als erstes Projekt finanziert die Stiftung einen Lehrstuhl am Umweltinstitut der Universität der Vereinten Nationen in Bonn.

<P>Universitätsdirektor Janos Bogardi sagte in München: "Am Stiftungslehrstuhl können wir der Frage auf den Grund gehen, wie Katastrophenvorsorge optimal auf die Bedürfnisse der Betroffenen in unterschiedlichen Kulturkreisen zugeschnitten werden kann." Auf den zunächst für fünf Jahre eingerichteten Lehrstuhl sollen im Rotationsverfahren junge Wissenschaftler aus der Dritten Welt berufen werden.<BR><BR>Ab Herbst werde sich die Stiftung am Aufbau eines Flut-Warnsystems beteiligen. "Aber nicht in einem Land, das nach dem Tsunami ohnehin im Zentrum steht - wir kümmern uns um eines der vergessenen Länder", sagte der Risikoforscher und Stiftungs-Geschäftsführer Thomas Loster. Die Münchener-Rück-Stiftung sei mit einem Kapital von 50 Millionen Euro ausgestattet. Damit stünden jährlich bis zu zwei Millionen Euro für Projekte zur Verfügung.</P><P> </P>

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