Münchener Rück verbucht Rekordgewinn - Finanzkrise belastet kaum

München - Die Münchener Rück hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren und will ihre Dividende anheben. Der Überschuss sei nach vorläufigen Eckdaten von 3,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 3,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit.

Der Hauptversammlung solle eine Ausschüttung 5,50 Euro für das vergangene Jahr vorgeschlagen werden, nach 4,50 Euro im Vorjahr. Die US-Hypothekenkrise hat das Unternehmen bisher glimpflich überstanden. Im vierten Quartal seien weniger als 10 Millionen Euro an Aufwendungen im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise verbucht worden. "Unsere risikobewusste Anlagepolitik und eine gesunde Skepsis gegenüber Übertreibungen an einzelnen Märkten haben sich bewährt", erklärte Münchener-Rück-Vorstand Jörg Schneider laut Mitteilung.

Andere Banken und Finanzunternehmen hatten wegen der Krise am US-Hypothekenmarkt dagegen teils milliardenschwere Abschreibungen zu verkraften. Mit dem Überschuss von 3,9 Milliarden Euro seien die Gewinnziele klar übertroffen worden, hieß es. Nach anfänglicher Vorsicht wegen der Belastungen durch den Wintersturm "Kyrill" zum Jahresbeginn 2007 hatte die Münchener Rück allerdings bereits im November erklärt, dass die angepeilte Gewinnspanne von 3,5 bis 3,8 Milliarden Euro leicht übertroffen werden könnte.

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