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Münchner Hausberge im Preistest

München - Frisch gewachst warten die Ski auf den Autodächern der Wintersportfans auf ihren ersten Einsatz. Wir zeigen Ihnen die Hausberge der Münchner und was das Skivergnügen dort kostet. Heute: Zugspitzplatt, Classic-Gebiet und Brauneck.

"Schönster Pulverschnee auf der Zugspitze" ­ heißt es von Deutschlands höchstem Berg. Ab diesem Wochenende ist die Zugspitzbahn in Betrieb und karrt wieder tausende Wintersportler auf 2720 Meter Höhe. Das Skigebiet Zugspitzplatt unterhalb des Gipfels gilt aufgrund seiner Lage als sehr schneesicher ­ das wissen viele. Einsam seine Spuren ziehen kann hier nur, wer unter der Woche und sehr früh kommt.

Ein Sessellift und acht Schlepper stehen am Platt parat und rund 17 Kilometer blaue und rote Pisten warten auf Ski- und Snowboardfahrer. Mit knapp drei Kilometern sind die Gletscherabfahrt und der Super G die längsten. Wer es gern ein bisschen ausgefallener haben will, kann im sogenannten Funpark an den Gletscherliften seine Akrobatik auf den Skiern oder dem Snowboard unter Beweis stellen.

Wer weniger Wert auf rasantes Pistenrennen legt, kann sich als Spaziergänger das Gipfel-Ticket "Erlebnis Zugspitze" kaufen: Erwachsene zahlen für Berg- und Talfahrt 32 Euro, Jugendliche und Kinder 26 bzw. 19 Euro. Neues kulinarisches und optisches Highlight auf der Zugspitze ist der Gletschergarten. Ein Glas-Rondell mit Showküche, auf der Terrasse des Sonn-Alpin in 2600 Meter Höhe.

Gemütlich und rasant - Am Brauneck kommt jeder auf seine Kosten

Die nur 60 km südlich von München gelegene Wintersportregion Brauneck mit ihren 18 Bahnen und Liften, 34 Pistenkilometern in allen Schwierigkeitsgraden und urigen Hütten ist ein "Skidorado" für die ganze Familie. Brauneck kann sicher nicht mit den großen Skigebieten wie Schmittenhöhe oder Kitzbühl mithalten. Es ist jedoch eine gute Alternative ­ und schließlich haben hier auch die Skiasse Hilde Gerg und Martina Ertl-Renz das Skifahren gelernt. Beliebt sind vor allem die breiten, bis zu acht Kilometer langen Abfahrten des Skigebiets. Ein Highlight für geübte Fahrer ist die rasante und vier Kilometer lange Weltcup-Rennstrecke "Garland", die aber inzwischen entschärft wurde. Für die Kleinen steht an der Talstation in Wegscheid ein Kinderland zur Verfügung, in dem sie sich nach Herzenslust austoben können. Das Angebot an blauen und roten Abfahrten ist recht üppig bemessen, sodass für jeden Anspruch etwas dabei ist. So kann man problemlos vom Babylift bis zur schwarzen Abfahrt durchwechseln und man findet bestimmt den passenden Hang. Und auch einen Nachtskilauf gibt es in Brauneck wenn die Schneeverhältnisse stimmen: Dienstag bis Samstag zwischen 19 bis 22 Uhr am Streidlhang (Lenggries, neben der Talstation; Tel.: 0 80 42 /50 94 94).

TraditionshängeDas Garmisch-Partenkirchner Classic-Gebiet

"Jetzt geht's endlich los", hört man freudestrahlend von einer Bergbahnmitarbeiterin, der Hausberg steht ab diesem Wochenende Skifahrern und Snowboardern offen. Schon vor 80 Jahren tummelten sich hier Skifahrer über den Dächern von Garmisch-Partenkirchen. Zum sogennaten Classic-Skigebiet gehören die Skiberge Hausberg, Kreuzeck und der Osterfelder Kopf. Weltbekannt ist die knapp vier Kilometer lange Kandahar-Abfahrt, die bei Bedarf beschneit werden kann und auf der das jährlich stattfindenden Weltcup-Rennen ausgetragen wird. Die Profis unter den Skifahrern werden auf dieser schweren Abfahrt voll auf ihre Kosten kommen ­ der Streckenrekord liegt unterhalb der Zwei-Minuten-Grenze. Im Classic-Skigebiet stehen insgesamt 74 Pistenkilometer, neun Schlepper, vier Sessellifte und vier Gondeln zur Verfügung. Die längste Abfahrt ist die Standard-Toni-Hüttn-Abfahrt mit knapp sieben Kilometern. Ein besonderes Erlebnis ist das Iglu-Dorf auf der Zugspitze, das vom 31. Dezember bis 5. April geöffnet ist. Und wer mit der Deutschen Bahn anreist, bekommt Rabatt aufs Tagesticket. Der "Garmischer Ski-Express" der DB, der auch das Zugspitzplatt miteinschließt, gilt jedes Wochenende ab 29 .12. 07.

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