Ein Münchner ist Mann des Jahres

- München - Viele Werbespots kennt jedes Kind. Wer dahintersteckt, ist meist nur in der Branche bekannt. Einige der bekanntesten Werbebotschaften in Deutschland stammen von Unternehmen der Münchner Serviceplan-Gruppe. Deren erst 39-jähriger Hauptgeschäftsführer Florian Haller wurde gestern mit dem begehrten Horizon-Award ausgezeichnet.

Er bekam den Preis in der Kategorie "Agenturen und Kreation". Als Medienmann des Jahres wurde Springer-Chef Matthias Döpfner ausgezeichnet, als Bester in der Kategorie "Marketing und Marken" wurde Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann geehrt.

Haller stehe für einen gelungenen Generationswechsel, finden die Juroren. Er hatte im Sommer 2002 seine Position von seinem Vater Peter übernommen. "In vier Jahren an der Spitze ist es Florian Haller gelungen, das Geschäft kontinuierlich auszubauen", fanden die Juroren. Bereits Peter Haller als Mitgründer der stets unabhängig gebliebenen Gruppe hatte 2001 den begehrten Preis gewonnen.

Florian Haller führt das Unternehmen nicht als Alleinherrscher. Bereits sein Vater hat die ursprünglich inhabergeführte in eine partnergeführte Agentur umgewandelt. 24 Partner, sind als Mitunternehmer mittlerweile an Bord. "Bärenmarke", "Mit dem Zweiten sieht man besser" und geläufige Werbepräsentationen von Hipp, Veltins oder Advo-Card sind nur einige der bekanntesten Kampagnen aus der Münchner Ideenschmiede.

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