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Hurrikan "Irene" bereitet der Munich Re Sorgen.

Munich Re befürchtet "ausgeprägte Hurrikansaison"

München - Hurrikan "Irene" war nur der Anfang: Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re befürchtet für 2011 noch eine ganze Serie von Wirbelstürmen.

Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek sagte dem "Tagesspiegel" es sei schon bislang ein extremes Jahr gewesen. Aufgrund der hohen Wassertemperatur im Atlantik sei eine ausgeprägte Hurrikansaison zu erwarten.

Bilder von Hurrikan "Irene"

Hurrikan Irene trifft auf die US-Ostküste

Allein durch "Irene" sind laut Angaben des Dax-Konzerns von Freitagabend Schäden im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich entstanden. Diese Kosten beinhalteten Spezial-Erstversicherungsaktivitäten und seien netto und vor Steuern veranschlagt. Insgesamt dürften die Schäden die Versicherungsbranche nach Einschätzung der Munich Re rund sieben Milliarden Dollar kosten.

"Irene" erreicht New York

Bilder: Hurrikan “Irene“ erreicht New York

Jeworrek zeigte sich dennoch fest überzeugt davon, dass die Munich Re im laufenden Jahr schwarze Zahlen schreiben werde. Den Aktionären will der Konzern auch für 2011 eine hohe Dividende zahlen. "Wenn nicht etwas ganz Schlimmes passiert, sollte es machbar sein, die Dividende bei 6,25 Euro wie im Vorjahr zu lassen", sagte Jeworrek, der im Vorstand für das Rückversicherungsgeschäft zuständig ist.

dpa

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