+
Der Medienkonzern NewsCorp von Rupert Murdoch hat nach eigenen Angaben sein Gebot für den britischen Sender BSkyB zurückgezogen.

Murdoch zieht Gebot für BSkyB zurück

London - Der US-Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch zieht als Folge der Abhöraffäre seiner britischer Zeitungen sein Gebot für die britische Senderkette BSkyB zurück.

Es sei nicht länger geplant, die restlichen BSkyB-Anteile zu übernehmen, teilte News Corp. am Mittwoch mit. Damit reagierte Murdoch auf eine Forderung der britischen Politik. Am Mittwoch hatten alle Parteien im Parlament auf Antrag der Labour-Opposition Murdoch aufgefordert, diesen Schritt zu tun.

Premierminister David Cameron hatte Murdoch aufgefordert, zunächst einmal die Probleme in seinem Unternehmen zu lösen, bevor er eine neue Investition tätigt. Für Murdoch platzt damit ein Milliardendeal. Der australisch-amerikanische Medienmogul will seinen 39-Prozent-Anteil an BSkyB behalten, der News Corp. bereits gehört, nicht abstoßen. Die Downing Street hat den Schritt Murdochs umgehend begrüßt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Viele gegen gleiche Bezahlung auf Kosten des eigenen Gehalts
Berlin (dpa) - Eine Mehrheit von 64 Prozent der Bürger in Deutschland würde nicht auf Teile des Gehalts verzichten, damit Kollegen in gleicher Position so viel verdienen …
Viele gegen gleiche Bezahlung auf Kosten des eigenen Gehalts
Camembert-Krieg in Nordfrankreich beendet
Es ist offiziell: Der Camembert-Krieg in Nordfrankreich ist beendet. Ein Kompromiss soll nun Frieden nach Nordfrankreich bringen. 
Camembert-Krieg in Nordfrankreich beendet
BMW baut Elektro-Mini in China
Der größte Automarkt China verlangt Elektroautos - den nächsten Elektro-Mini will BMW in der Volksrepublik bauen. Mit einem neuen Partner. Und dabei einen Fehler …
BMW baut Elektro-Mini in China
BER-Kosten steigen über sieben Milliarden Euro
Vor zwei Monaten haben die Verantwortlichen den Start des Flughafens noch einmal verschoben, dieses Mal auf 2020. Nun wird die Rechnung dafür präsentiert.
BER-Kosten steigen über sieben Milliarden Euro

Kommentare