Musik aus der Hosentasche: Worauf es beim MP3-Player ankommt

- Bei MP3-Playern spielt die Musik - auf kleinstem Raum: Die Taschen-Jukebox, die man am heimischen PC in Sekundenschnelle mit neuer Musik bespielen kann, liegt im Trend. Denn das Speicherplatz sparende Musikformat MP3 macht es möglich, ganze Musiksammlungen in der Hosentasche mitzunehmen.

<P class=MsoNormal>Die Player gibt es im kleinen Memory-Stick-Format mit Flash-Speicher, mit großzügigerem Microdrive und mit ausgewachsener Festplatte als Speicher. Welche dieser Versionen man kaufen sollte, hängt stark vom Geldbeutel und Einsatzgebiet ab.</P><P class=MsoNormal>Klangvolle Feuerzeuge</P><P class=MsoNormal>Flash-Speicher-Player sind oft gerade mal so groß wie Feuerzeuge und am günstigsten von allen MP3-Playern. Meist haben sie einen 256 oder 512 Megabyte großen Speicher. Für einen 256-Megabyte-Player zahlt man ca. 45 Euro, ungefähr 60 Lieder haben auf ihm Platz. Das reicht für die musikalische Untermalung des Fitnessstudio-Aufenthalts problemlos. Die meisten der Geräte kann man dank integriertem USB-Anschluss zum Datenaustausch unkompliziert am PC anschließen.</P><P class=MsoNormal>Robustes Microdrive</P><P class=MsoNormal>Diese Geräte sind größer - meist haben sie das Format einer dickeren Zigarettenschachtel -, bieten aber auch mehr Speicherplatz als Flash-Player: Bis zu 5 Gigabyte (GB) oder ca. 1300 Lieder bekommt man auf ihnen unter. Empfehlenswerte Marken-Geräte wie der Apple I-Pod mini mit 4 GB Speicher sind für rund 200 Euro zu haben.</P><P class=MsoNormal>Im Vergleich zum Preis-Platz-Verhältnis der Festplatten-Player ist das teuer, dafür sind Microdrive-Geräte kleiner, leichter und - technisch bedingt - weniger anfällig gegen Beschädigungen.</P><P class=MsoNormal>Fällt einem der MP3-Abspieler aus der Tasche auf harten Asphalt, ist es um einen Festplatten-Player schnell geschehen. Microdrive- und auch Flash-Geräte sind dagegen relativ unempfindlich. Einige Festplatten-Geräte quittieren Erschütterungen beim Abspielen - etwa beim Joggen - auch mit Aussetzern in der Musikwiedergabe.</P><P class=MsoNormal>Datenriesen </P><P class=MsoNormal>MP3-Spieler mit eingebauter Festplatte sind Daten-Giganten: Im Mittel bekommt man auf derartigen Geräten 20 Gigabyte Daten unter, das entspricht über 5000 Liedern im MP3-Format. Gute Markengeräte wie der Sony NW-HD-5 oder Apple I-Pod kosten im Angebot um die 300 Euro, günstige Geräte gibt es schon ab 200 Euro. Manche Modelle haben sogar 40, 60 oder 80 GB Speicher. Das reicht für ganze Musiksammlungen und ist empfehlenswert für alle, die nicht immer am PC "Musik tanken" wollen, sondern gerne ständig ihren Musikfundus dabei haben.</P><P class=MsoNormal>Veraltet: CD-MP3-Player </P><P class=MsoNormal>MP3-Player gibt es auch als tragbare CD-Abspieler, diese sind jedoch nur bedingt empfehlenswert: Derartige Geräte sind im Verhältnis sehr groß, stromfressend und anfällig gegen Stöße. Allerdings sind sie günstig: Selbst Marken-Geräte von Sony wie den D-NE 301 gibt es für weit unter 100 Euro. Ein weiterer Vorteil: Man kann auch normale Musik-CDs mit ihnen abspielen, nicht nur solche im MP3-Format.</P><P class=MsoNormal>Wichtige Details </P><P class=MsoNormal>Besonders bei den kleinen Flash-Playern sollte man vor dem Kauf das Display genau betrachten. Zeigt es beim Abspielen Lied und Interpret an oder nur Nummern? Ist es beleuchtet und kontrastreich?</P><P class=MsoNormal>Speziell bei Festplatten-Spielern mit viel Speicherplatz gilt es, auf ein ausgeklügeltes Bedienkonzept zu achten: Wer sich mühsam durch tausende von Songs klicken muss, verliert schnell den Überblick und die Lust an der Jukebox in der Hosentasche. Die I-Pod-Serie von Apple etwa ist teurer als manches Konkurrenzprodukt, aber auch einfach zu bedienen.</P><P class=MsoNormal>Auch die Batterie-Laufzeit ist eine Frage beim Verkäufer wert - und das Batterieformat. Gängige Batterien wie AAA-Zellen bekommt man überall problemlos. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn dem Player im Urlaub die Puste ausgeht.</P>

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