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Downloads bescheren der Musikindustrie wieder bessere Umsatzahlen.

Musikindustrie sieht Grund zu Optimismus

London - Nach 15 Jahren Durststrecke steht die Musikindustrie nach eigener Einschätzung weltweit vor einer Kehrtwende zu neuem Wachstum. Downloads und streamings bremsen die Negativentwicklung.

Die Umsätze in der Branche seien im vergangenen Jahr nur noch um drei Prozent gesunken, sagte die Vorsitzende des Internationalen Verbandes der Musikunternehmen (IFPI), Frances Moore, am Montag in London. Der Rückgang bei den CDs werde immer mehr vom Anstieg bei den Downloads und Streamings aufgefangen.

„Wir haben allen Grund zum Optimismus“, sagte Moore. „Aber es gibt noch viel zu tun“, betonte sie mit Blick auf den Kampf gegen die Online-Piraterie.

So wirkt Musik auf unseren Körper

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In Deutschland waren die Umsätze beim Verkauf von Tonträgern 2011 erstmals seit 1997 nicht mehr weiter gesunken. Der Verkauf von CDs, der nach wie vor das Rückgrat der Branche bildet, ging nur um 2,2 Prozent zurück. Dafür stiegen die Downloads um fast 30 Prozent.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr 16,2 Milliarden US-Dollar (12,44 Milliarden Euro) mit dem Verkauf von Musik umgesetzt, nach 16,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010. Der Verkauf von CDs ging um 9 Prozent auf knapp 11 Milliarden Dollar zurück. Dafür stieg der Verkauf digitaler Musik um 8 Prozent und durchbrach mit 5,2 Milliarden US-Dollar erstmals die Fünf-Milliarden-Grenze.

dpa

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