+
Albert Sefranek

Mustang-Gründer Albert Sefranek ist tot

Künzelsau - Der Gründer von Mustang Jeans, Albert Sefranek, ist tot. Nach Angaben des Unternehmens starb er am Sonntag im Alter von 93 Jahren in Künzelsau (Hohenlohekreis).

„Albert Sefranek war der Mann, der die Jeans nach Europa gebracht hat. Er war eine Unternehmerlegende, ohne die der Erfolg der Marke Mustang undenkbar wäre“, sagte Geschäftsführer Dietmar Axt laut Mitteilung. „Wir bedauern den Tod von Albert Sefranek sehr und werden, was er aufgebaut hat, auch in seinem Sinne weiterführen.“ Zuvor hatte die „Heilbronner Stimme“ (Dienstagausgabe) darüber berichtet.

Im Jahr 1949 hatte Sefranek nach Firmenangaben damit begonnen, die sogenannten „Röhrlhosen“ serienmäßig herstellen zu lassen. 1953 folgten die ersten Cordjeans und 1961 schließlich die ersten Stretch-Jeans. 1990 hatte Sefranek die Hauptgeschäftsführung an seinen Sohn Heiner abgegeben. 1995 zog er sich völlig aus dem Unternehmen zurück.

Heute lassen die Hohenloher ihre Hosen vor allem in Asien produzieren. 2011 waren Finanzinvestoren bei dem Jeanshersteller eingestiegen. Geschäftsführer Axt hatte den Chefposten Anfang 2012 von Heiner Sefranek übernommen.

Im Jahr 2013 verzeichnete Mustang rund 100 Millionen Euro Umsatz. Erstmals seit 2008 schrieb das Unternehmen in diesem Jahr auch wieder schwarze Zahlen. Bei Mustang arbeiten derzeit rund 600 Mitarbeiter, 150 davon am Gründungsort in Künzelsau.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Premiere in Toulouse: A330neo absolviert ersten Testflug
Sparsamere Triebwerke und neues Flügel-Design: Mit der Neuauflage des Langstrecken-Flugzeugs A330 will Airbus sich im Wettbewerb mit Boeings "Dreamliner" behaupten.
Premiere in Toulouse: A330neo absolviert ersten Testflug
Katalonien-Konflikt und Geschäftszahlen beenden Rekordjagd
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt herrscht nach der jüngsten Rekordjagd Katerstimmung. Sowohl die wieder zugespitzte politische Krise um das …
Katalonien-Konflikt und Geschäftszahlen beenden Rekordjagd
Drogeriemarktkette dm startet Digitalisierungs-Offensive
Smartphone für alle - bei dm-Angestellten ist das bald Realität. Die weiter wachsende Drogeriemarktkette will Mitarbeiter digital fit machen. Das nutzt auch den Kunden. …
Drogeriemarktkette dm startet Digitalisierungs-Offensive
Glassplitter in Tiefkühlpizza: Vorsicht vor diesem Produkt
Liebhaber von Tiefkühlpizza sollten gut aufpassen: Ein großer Hersteller ruft jetzt Mini-Pizzen zurück - in ihnen wurden Glassplitter gefunden.
Glassplitter in Tiefkühlpizza: Vorsicht vor diesem Produkt

Kommentare