Weg frei für Nabucco-Gaspipeline

Ankara/Istanbul - Mit einer Regierungsvereinbarung haben fünf Staaten am Montag in Ankara den Weg für die strategisch wichtige Gaspipeline Nabucco freigemacht.

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Hintergrund: Der Name Nabucco-Pipeline

Die Grundlage für den Bau sei nun geschaffen, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen mit der Übereinkunft staatliche Hürden für den Bau der etwa 3300 Kilometer langen Leitung beseitigen.

Die Europäische Union unterstützt das bis Projekt, da etwa acht Milliarden Euro kosten soll. Die Pipeline werde zur Energiesicherheit Europas und der Türkei beitragen, sagte EU -Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Ankara. Sie öffne aber auch die Tür für eine neue Ära in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei. Nabucco soll von 2014 an Gas vom Kaspischen Meer bis nach Österreich an Russland vorbei transportieren.

Die Pipeline soll Europas Abhängigkeit von russischen Energiereserven mindern. Die an dem Projekt beteiligten Unternehmen haben erklärt, aus Aserbaidschan , dem Nordirak und Turkmenistan Zusagen für Gaslieferungen zu haben.

dpa

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