Weg frei für Nabucco-Gaspipeline

Ankara/Istanbul - Mit einer Regierungsvereinbarung haben fünf Staaten am Montag in Ankara den Weg für die strategisch wichtige Gaspipeline Nabucco freigemacht.

Lesen Sie hierzu auch:

Hintergrund: Der Name Nabucco-Pipeline

Die Grundlage für den Bau sei nun geschaffen, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen mit der Übereinkunft staatliche Hürden für den Bau der etwa 3300 Kilometer langen Leitung beseitigen.

Die Europäische Union unterstützt das bis Projekt, da etwa acht Milliarden Euro kosten soll. Die Pipeline werde zur Energiesicherheit Europas und der Türkei beitragen, sagte EU -Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Ankara. Sie öffne aber auch die Tür für eine neue Ära in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei. Nabucco soll von 2014 an Gas vom Kaspischen Meer bis nach Österreich an Russland vorbei transportieren.

Die Pipeline soll Europas Abhängigkeit von russischen Energiereserven mindern. Die an dem Projekt beteiligten Unternehmen haben erklärt, aus Aserbaidschan , dem Nordirak und Turkmenistan Zusagen für Gaslieferungen zu haben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab
Zweifel an der Reformfähigkeit, sinkende Devisenreserven und vor allem das Schuldenrisiko: Die Ratingexperten von Moody's nennen viele Gründe, warum sie Chinas Bonität …
Moody's stuft China erstmals seit 1989 ab
Deutscher Aktienmarkt tritt auf der Stelle
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Mittwoch erneut wenig von der Stelle bewegt. Damit knüpfte der deutsche Leitindex an seine zuletzt lustlose Entwicklung an.
Deutscher Aktienmarkt tritt auf der Stelle
Konjunktur hebt die Stimmung bei Verbrauchern
Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt brummt: Den Verbrauchern in Deutschland macht das Lust aufs Kaufen - trotz politischer Umwälzungen und Terror.
Konjunktur hebt die Stimmung bei Verbrauchern
Fiat Chrysler wegen Abgas-Vorwürfen verklagt
Nach VW haben die USA auch Fiat Chrysler wegen angeblichen Abgas-Betrugs verklagt. Damit drohen dem italienisch-amerikanischen Autoriesen, dessen Diesel auch in Europa …
Fiat Chrysler wegen Abgas-Vorwürfen verklagt

Kommentare