Nach AKW-Pannen personelle Konsequenzen bei Vattenfall?

Hamburg - Die Vorwürfe zum Krisen-Management nach den Pannen im Atomkraftwerk Krümmel könnten beim Betreiber Vattenfall laut einem Zeitungsbericht nun personelle Konsequenzen auf hoher Ebene nach sich ziehen.

Nach Krisentreffen an diesem Wochenende unter Leitung des Vattenfall-Vorstandschefs Klaus Rauscher sollten Anfang der Woche weit reichende Veränderungen im Organisationsablauf des Konzerns beschlossen werden, berichtet der "Tagesspiegel am Sonntag".

Nach Informationen der Zeitung ist auch eine Abberufung des Deutschland-Geschäftsführers für den Kernkraftbereich, Bruno Thomauske, nicht mehr ausgeschlossen. Thomauske werde in der Berliner Konzernspitze verantwortlich gemacht für Fehlinformationen an Behörden und Öffentlichkeit nach den Bränden in den Meilern Krümmel und Brunsbüttel. Am Freitag hatte sich die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss Zugang zum Kraftwerk verschafft, weil Vattenfall die Personalien eines Beschäftigten nicht nennen wollte.

Die Vattenfall-Konzernkommunikation in Berlin war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Seit mehreren Zwischenfällen am 28. Juni steht die Atomanlage Krümmel östlich von Hamburg still.

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