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Airbus will künftig alle Lehrlinge übernehmen.

Nach 2 Jahren: Airbus und Mitarbeiter einigen sich

Hamburg - Nach mehr als zweijährigen Verhandlungen haben Airbus Deutschland und die IG Metall einen Zukunftstarifvertrag für die gut 16 000 Beschäftigten des Unternehmens unterschrieben.

Danach werden künftig in der Serienfertigung mindestens 80 Prozent fest angestellte Stammkräfte und höchstens 20 Prozent Zeitarbeiter und befristete Arbeitskräfte arbeiten, teilten Airbus und die IG Metall Küste am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Zeitarbeitnehmer erhalten wie bisher ab dem vierten Monat die gleichen Arbeitsbedingungen und Bezahlung wie die Stammbelegschaft. Zudem verpflichtet sich Airbus auf eine Ausbildungsquote von fünf Prozent und sichert die Übernahme aller Lehrlinge zu, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

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Der Tarifvertrag gilt bis Ende 2020, kann aber durch die Geschäftsführung zum Ende 2016 gekündigt werden. Die vier deutschen Airbus-Standorte in Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude sind damit gesichert. “Grundlage zur langfristigen Sicherung von Beschäftigung und Standorten ist der gemeinsame Wille, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, heißt es in der Vereinbarung. Basis dafür sei ein gemeinsamer, langfristiger Optimierungsprozess, den die Mitarbeiter wesentlich mitgestalten.

Geschäftsführung und Gewerkschaft hatten sich bereits im Oktober vergangenen Jahres auf die Eckpunkte des Zukunftstarifvertrags geeinigt. Seitdem wurden die Einzelheiten und Details ausformuliert.

dpa

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