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Bayer steht vor der Übernahme des US-Konzerns Monsanto.

US-Justizministerium stimmt Deal zu

Nächste Etappe genommen: Bayer steht vor Monsanto-Übernahme

Bayer steht vor der Übernahme des Agrarkonzerns Monsanto. Das US-Justizministerium stimmte dem rund 56 Milliarden Euro schweren Deal unter Auflagen zu.

Washington - Der Chemiekonzern Bayer hat auf dem Weg zur geplanten Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto eine weitere hohe Hürde genommen. Das US-Justizministerium stimmte dem rund 56 Milliarden Euro schweren Deal nun unter Auflagen zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Leverkusen mitteilte. Die Übernahme könne demnach vollzogen werden, sobald der Verkauf von bestimmten Bayer-Geschäftsteilen an den Konkurrenten BASF abgeschlossen sei. Damit sei in rund zwei Monaten zu rechnen.

Bayer kurz davor, „führendes Unternehmen in Agrarwirtschaft“ zu werden

Vor dem US-Justizministerium hatte im April bereits die EU-Kommission die Fusion genehmigt, dabei aber ebenfalls die Veräußerung von Bayer-Geschäftsteilen an BASF zur Bedingung gemacht. Bayer gibt an den Wettbewerber Teile seiner sogenannten Crop-Science-Sparte im Umfang von mehr als sechs Milliarden Euro ab. Dazu gehört unter anderem das gesamte Saatgut-Geschäft.

Mit dem jetzigen grünen Licht des US-Justizministeriums stehe Bayer "kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Sein Unternehmen gehe davon aus, "die Transaktion in Kürze abschließen zu können". Durch die Übernahme von Monsanto will Bayer zum weltweit größten Anbieter von Pestiziden und Saatgut werden.

AFP

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