Der Name Grundig ist noch begehrt

- München/Nürnberg - Der taiwanesische Sampo-Konzern und die türkische Beko-Gruppe spekulieren offenbar weiter auf den Kauf der Marke Grundig. Auch an den Vertriebs- und Entwicklungsbereichen gebe es Interesse, sagte Bayerns IG-Metall-Chef Werner Neugebauer unserer Zeitung. Er rechnet jedoch mit der sicheren Zerschlagung des Unternehmens. Es sei "völlig klar, dass der Laden auseinandergenommen wird".

<P>Den verbliebenen Vorständen, insbesondere Günter Moissl, legte er den Rückzug nahe: "Dass er es nicht kann, hat sich ja gezeigt." Grundig - oder was davon übrig bleibt - brauche einen personellen Neuanfang. Zu den von Neugebauer für den Freitag angekündigten Gesprächen mit dem bayerischen Wirtschaftsminister ist es unterdessen nicht gekommen - trotz eines Treffens des IG-Metall-Chefs mit Staatssekretär Spitzner. </P><P>Es sei nicht um einen Termin nachgefragt worden, hieß es im Ministerium. Die weitere Entwicklung liege in den Händen eines Insolvenzverwalters. Für konkrete Gespräche mit Investoren bietet das Ministerium allerdings ein "Mitwirken" an.</P>

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