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Die Deutsche Börse könnte jetzt mit der New York Stock Exchange fusionieren.

Nasdaq zieht Angebot für NYSE zurück

New York/Frankfurt - Die US-Technologiebörse Nasdaq hat ihr Angebot für die NYSE Euronext fallengelassen. Jetzt scheint der Weg frei für die Fusion von Deutscher Börse und New York Stock Exchange (NYSE).

“Wir haben uns entschlossen, unser Angebot zurückzuziehen, weil klargeworden ist, dass wir keine Genehmigung der Finanzaufsicht bekommen werden“, sagte Nasdaq-Chef Bob Greifeld am Montag.

Die Nasdaq hatte mit ihrem feindlichen Übernahmeangebot die Fusionsbestrebungen von Deutscher Börse und NYSE torpediert. Bereits früh waren aber Bedenken aufgekommen, dass die Wettbewerbs- und Finanzaufsichtsbehörden Einspruch einlegen könnten. Mit der Kombination von Nasdaq und NYSE wäre ein dominierender Börsenbetreiber in den Vereinigten Staaten entstanden.

Die NYSE hatte sich wiederholt gegen ein Zusammengehen mit der Nasdaq ausgesprochen und zu ihrem Wunschpartner Deutsche Börse gehalten. Gemeinsam zimmern die beiden Unternehmen die weltgrößte Börse mit Standorten in New York, Frankfurt und anderen europäischen Städten. Bis zum Ende des Jahres soll die Fusion über die Bühne gehen.

Die Deutsche Börse wollte die Entwicklung nicht kommentieren. Vorstandschef Reto Francioni hatte bei der Hauptversammlung des Frankfurter Dax-Konzerns am Donnerstag auf die Frage nach Konsequenzen aus einem möglichen Platzen der Fusionspläne gesagt: “Wir sind überzeugt, dass wir die breite Zustimmung gewinnen werden.“

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