+
Nestlé wuchs um 4,5 Prozent und damit so langsam wie seit fünf Jahren nicht mehr. Foto: Keystone Gillieron

Nestlé tritt auf der Stelle - Gewinn steigt

Vevey (dpa) - Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé kommt angesichts der Frankenstärke, dem Preisdruck in vielen Märkten und dem schwächelnden Konsum in China nur langsam voran.

2014 summierte sich der Umsatz auf 91,6 Milliarden Schweizer Franken (85 Mrd Euro), 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte. Ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe wuchs der Hersteller von Nescafé, Mövenpick-Eis und KitKat-Schokoriegeln um 4,5 Prozent und damit so langsam wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Der Verkauf einer Beteiligung am französischen Kosmetikriesen L'Oréal möbelte hingegen den Gewinn auf. Dieser stieg unter dem Strich um 4,4 Milliarden auf 14,5 Milliarden Franken. 2015 wird aus Sicht von Konzernchef Paul Bulcke ähnlich verlaufen wie das vergangene Jahr.

Nesté-Jahresergebnisse

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare