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Nach Protesten von Umweltschützern ist der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé nun zu Konzessionen zum Schutz der Regenwälder bereit. Dabei will der Konzern zu drastischen Mitteln greifen.

Nestlé will Regenwälder schützen

Vevey - Nach Protesten von Umweltschützern ist der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé nun zu Konzessionen zum Schutz der Regenwälder bereit. Dabei will das Unternehmen zu drastischen Mitteln greifen.

Dabei geht es um die Bedrohung der Wälder durch die Ausweitung des Palmöl-Anbaus. Nestlé habe die Absicht, Unternehmen von seiner Belieferung auszuschließen, die bei der Palmöl-Gewinnung die Gefährdung des Regenwaldes in Kauf nähmen, erklärte das Unternehmen am Montag in Vevey. Palmöl wird unter anderem für Speisefett und Süßwaren verwendet.

Der Schritt wurde von Umweltorganisationen begrüßt. So hatte etwa Greenpeace gegen die Zerstörung von Regenwald in Indonesien protestiert. Die Schutzorganisation Tropical Forest Trust (TFT) erklärte, Nestlé werde bald nur noch Palmöl aus erneuerbaren Quellen nutzen. “Zum ersten Mal überhaupt sagt damit ein internationales Unternehmen, dass seine Produkte nicht mit dem Waldsterben in Verbindung gebracht werden sollen“, stellte TFT-Direktor Scott Poynton fest.

dpa

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