+
Logo des Discounters "Netto".

Marke „Sea Bear“

Netto: Tiefkühl-Garnelen zurückgerufen

Hamburg - Die Firma DKSH GmbH hat Tiefkühl-Garnelen der Marke „Sea Bear“, die an die Supermarkt-Kette Netto Marken-Discount ausgeliefert wurden, zurückgerufen.

Es handele sich um „King Prawns Garnelen - Riesengarnelenschwänze Natur, tiefgefroren“ (250 Gramm) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 03.11.2016 und 04.11.2016, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Es sei nicht auszuschließen, dass sich Rückstände von Nitrofuran-Abbauprodukten in einzelnen Packungen des betroffenen Produktes befinden könnten, hieß es weiter. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen“ beim Verzehr könnten nicht ausgeschlossen werden. Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten sowie andere „Sea Bear“-Produkte seien nicht betroffen.

Nitrofuran ist ein antibakteriell wirkendes Arzneimittel, in Tierversuchen hatte die Substanz nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung Krebs erzeugt. Seit den 90er Jahren ist die Anwendung dieser Stoffe bei Lebensmittel liefernden Tieren in der EU verboten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kaeser: Einschnitte nur Vorgeschmack auf Industrie-Wandel
Die Siemens-Beschäftigten laufen seit Wochen Sturm gegen den Jobabbau im Kraftwerksgeschäft. Doch der digitale Wandel schreitet voran - und auch bei anderen Unternehmen …
Kaeser: Einschnitte nur Vorgeschmack auf Industrie-Wandel
Mit diesem aktuellen Angebot sorgt Lidl für Verwirrung und Angst
Mit einem aktuellen Angebot bringt der Discounter Lidl deutsche Landwirte in Rage. Sie befürchten große Gefahren.
Mit diesem aktuellen Angebot sorgt Lidl für Verwirrung und Angst
Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 
Wer sich angesichts der Debatte um Umweltbelastung und drohende Fahrverbote für ein Elektroauto entscheidet, muss sich - das ökologische Bewusstsein in allen Ehren - auf …
Nachfrage nach E-Autos überraschend hoch - lange Lieferzeiten 
China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle
China hat den USA wegen der geplanten Einfuhrbeschränkungen für Stahl und Aluminium mit scharfen Reaktionen gedroht.
China droht mit scharfen Reaktionen auf mögliche US-Strafzölle

Kommentare