Umkämpfter Markt

Nokia will Alcatel-Lucent kaufen

Helsinki - Vor einem Jahr hat Nokia seine Handy-Sparte an Microsoft verkauft. Der Konzern wurde zum Netzwerkausrüster. Jetzt prüft Nokia einen Zusammenschluss mit Alcatel-Lucent.

Im hartumkämpften Geschäft der Netzwerk-Ausrüster bahnt sich ein großer Deal in Europa an. Nokia bestätigte am Dienstag Gespräche über einen Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Alcatel-Lucent. Der finnische Konzern reagierte damit auf einen Bericht des Finanzdienstes Bloomberg.

Das Geschäft könne mit einem Angebot für Alcatel-Lucent über die Bühne gehen, erklärte Nokia weiter. Die Verhandlungen seien zwar fortgeschritten, könnten aber noch scheitern.

Bloomberg hatte geschrieben, dass zwar über einen kompletten Zusammenschluss gesprochen werde, aber auch nur die Übernahme des Drahtlos-Geschäfts des französisch-amerikanischen Konzerns Alcatel-Lucent durch Nokia eine Möglichkeit sei.

Netzwerk-Ausrüster liefern Technik für Telekom-Konzerne. Dabei stehen etablierte westliche Anbieter unter verstärktem Druck aggressiver Rivalen aus China. Nokia ist nach dem Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft hauptsächlich ein Netzwerkausrüster.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Textilgipfel in Bangladesch unter Druck
Dhaka (dpa) – Kurz vor dem internationalen Bekleidungsgipfel in Bangladesch am Samstag wächst der Druck auf die Textilhersteller in dem Land.
Textilgipfel in Bangladesch unter Druck
PSA-Chef Tavares: Opel muss sich selbst sanieren
Paris - Die geplante Übernahme von Opel durch Peugeot-Citroën ist noch nicht in trockenen Tüchern. Sollte es dazu kommen, ist nach Ansicht des PSA-Konzernchefs eine …
PSA-Chef Tavares: Opel muss sich selbst sanieren
Bauleiter am Hauptstadtflughafen entlassen
Berlin - Der BER bekommt den vierten Bauleiter in fünf Jahren: der einstige Hoffnungsträger Jörg Marks muss wegen Verzögerungen beim Eröffnungstermin gehen. Ein …
Bauleiter am Hauptstadtflughafen entlassen
BayernLB will US-Ölpipeline nicht mehr mitfinanzieren 
München - Sie soll auf 1800 Kilometer auch durch Flüsse führen und ist deshalb hochumstritten: die US-Ölpipeline „Dakota Access“. Die BayernLB will nun aus der …
BayernLB will US-Ölpipeline nicht mehr mitfinanzieren 

Kommentare