Neue EU-Länder lieben "Made in Germany"

- Wiesbaden - Die Exporte deutscher Unternehmen in die zehn neuen EUMitgliedstaaten sind im zweiten Quartal überdurchschnittlich stark gestiegen. Während die Ausfuhren insgesamt um 9,7 Prozent auf 215,9 Milliarden Euro zulegten, erhöhten sich die Versendungen in diese Länder um 22,8 % auf 20,7 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der stärkste Zuwachs wurde dabei mit 35,1 % im Handel mit Polen verzeichnet.

Die Exporte in die EUStaaten insgesamt stiegen um 9,8 % auf 138,9 Milliarden Euro. In Länder außerhalb der EU gingen Waren im Wert von 76,9 Milliarden Euro, 9,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stiegen die Exporte in die USA mit 4,4 % unterdurchschnittlich, nach Japan wurden sogar 3,4 % weniger Waren geliefert als im Vorjahreszeitraum. Überdurchschnittliche Zuwächse wurden dagegen bei den Ausfuhren nach Indien (38,1 %), in die Ukraine (27,6 %), nach China (26,3 %) und Russland (24,1 %) verzeichnet.

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