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Im April kommenden Jahres soll die neue Fünf-Euro-Münze in den Verkehr gebracht werden. 

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Neue Fünf-Euro-Münze kommt - doch es gibt einen kleinen Haken

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München - Bereits im Frühjahr war in Deutschland eine Fünf-Euro-Münze mit einem blauen Polymerring erschienen und löste einen regelrechten Hype aus. Nun wurde eine Nachfolge-Münze angekündigt.

Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Fünf-Euro-Münze, jedoch dieses Mal von einem roten Polymerring aus Kunststoff durchzogen. Die Münze ist rund neun Gramm schwer und besitzt einen Durchmesser von 27,25 Millimetern. 

Sammler müssen sich jedoch noch bis zum Erscheinungsdatum am 27. April 2017 gedulden. Der Haken: Insgesamt soll es lediglich eine Gesamtauflage von rund 2,3 Millionen Münzen geben. Wenn man bedenkt, dass es über 80 Millionen Einwohner in Deutschland gibt und mehrere hundert Millionen Menschen in der Eurozone leben, ist die Chance, eine solche Münze zu ergattern doch relativ gering.

300.000 Stück davon sind speziell für Sammler in einem „Spiegelglanz“ gehalten. Die Hauptmenge von zwei Millionen Münzen erscheinen in der normalen Fassung „Stempelglanz“. 

Der rote lichtdurchlässige Polymerring soll die „Tropische Zone“ kennzeichnen und ist die zweite Münze der Sammelserie „Klimazonen der Erde“. Bis zum Jahr 2021 soll die fünfteilige Münzen-Kollektion komplett veröffentlicht werden. Die Münzen unterscheiden sich durch die Farbe des Polymerrings (rot, orange, grün, türkis und violett). 

Bereits im Frühjahr 2016 war eine Fünf-Euro-Münze mit einem durchsichtigen blauen Polymerring unter dem Motto „Blauer Planet Erde“ veröffentlicht worden und löste einen regelrechten Hype aus. Der Wert der blauen Sammler-Münze wird mittlerweile auf 15 bis 20 Euro geschätzt. 

Die neue Münze mit dem roten Polymerring wird demnach zum Erscheinungsdatum durch die Filialen der Deutschen Bundesbank in den Verkehr gebracht.

kus

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