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In die Gespräche über einen Milliarden-Auftrag aus Indien für 126 neue Kampfflugzeuge kommt möglicherweise noch einmal Bewegung.

Gespräche über Milliarden-Auftrag

Neue Hoffnung für Eurofighter-Deal

Paris - Kommt das Milliarden-Geschäft mit dem Eurofighter in Indien doch noch zustande? Lange sah es nicht so aus, doch jetzt gibt es neue Hoffnung auf eine positive Entwicklung. Noch wird verhandelt.

In die Gespräche über einen Milliarden-Auftrag aus Indien für 126 neue Kampfflugzeuge kommt möglicherweise doch noch einmal Bewegung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier wies am Montag bei einem Besuch in Neu Delhi darauf, dass immer noch verhandelt werde.

Indien hatte sich 2012 gegen den Eurofighter und für das französische Konkurrenz-Modell Rafale entschieden. Der Wert des großen Rüstungsdeals wird auf etwa 7,6 Milliarden Euro geschätzt. Airbus wollte zum Stand der Dinge zunächst keine Einschätzung abgeben.

In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Berichte gegeben, dass das Geschäft mit dem französischen Hersteller Dassault noch nicht perfekt sei. Steinmeier sagte dazu nach einem Treffen mit Indiens neuem Premierminister Narendra Modi: „Es liegen den Indern zwei Angebote vor. Die müssen die Inder prüfen und entscheiden, welches das für sie bessere ist.“ In seinem etwa halbstündigen Gespräch mit Modi habe das Thema jedoch keine Rolle gespielt.

Der indischen Zeitung „The Hindu“ hatte er zuvor schon gesagt: „Wir sind der Meinung, dass das Eurofighter-Konsortium ein gutes Angebot gemacht hat, und wir unterstützen es.“ An dem Konsortium sind vier Nationen beteiligt, neben Deutschland auch Großbritannien, Spanien und Italien.

Im August hatte das Magazin „India Today“ unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet, die Deutschen hätten, unterstützt von Briten, Spaniern und Italienern, im Juli ein günstigeres Angebot vorgelegt. Anfang 2012 hatte der französische Dassault-Konzern den Zuschlag bekommen, an Indien seine Rafaele-Kampfjets zu liefern.

dpa

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