Neue Infineon-Firmenzentrale eingeweiht

- Neubiberg - An die 8000 Besucher waren gekommen, als der Chipkonzern Infineon am Samstag mit einem großen Fest seine neue Firmenzentrale "Campeon" in Neubiberg einweihte.

Zum Vergnügen der Mitarbeiter und ihrer Angehörigen gab es Open-Air-Konzerte, Sportturniere, ein Bungee-Trampolin und vieles mehr. Konzernchef Wolfgang Ziebart versuchte sich als Gärtner und pflanzte auf dem Gelände symbolträchtig einen Baum. Und er schwor seine Leute auf das Ziel ein, im Markt der Halbleitertechnik die Weltspitze zu erobern: "Die Halbleiterei ist die am meisten globalisierte Technologie. Jeder Standort steht in einem knallharten Wettbewerb mit den anderen."

Vor diesem Hintergrund bat er die Angehörigen seiner Mitarbeiter schon mal um Verständnis dafür, dass reguläre Arbeitszeiten eher die Ausnahme seien.

Die Idee für die weitläufige Firmenzentrale war noch zu Zeiten des früheren Infineon-Chefs Ulrich Schumacher entstanden. Er setzte sich persönlich für das Campeon ein, damit die über ganz München verstreute Verwaltung des Chipkonzerns auf einem Areal zusammengeführt werden kann.

In den Gebäuden mit rund 160 000 Quadratmetern Bürofläche haben 6000 Mitarbeiter Platz zum Arbeiten. Aber auch zur Entspannung können sie auf dem Gelände bleiben: Kleine Seen, Sportplätze, ein Fitnessstudio und andere Einrichtungen sollen für den Ausgleich zur Arbeit sorgen. Die meisten Mitarbeiter haben ihre futuristisch gestalteten Büros bereits im Winter bezogen. Der Bau der Zentrale hat rund 400 Millionen Euro gekostet, weitere Anbauten sind geplant.

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