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Der Militärairbus A400M.

Neuer Anlauf im Streit um Airbus A400M

Berlin - Die sieben Käuferstaaten und der Rüstungskonzern EADS suchen weiter nach einem Kompromiss bei der Finanzierung des Militärtransporters Airbus A400M.

Die in der Vorwoche unterbrochenen Verhandlungen wurden am Dienstag in Berlin fortgesetzt.

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Nach Angaben aus Verhandlungskreisen liegen verschiedene Modelle zur Aufteilung der Milliarden-Mehrkosten auf dem Tisch. Auch könnten die Staaten weniger Flugzeuge als vereinbart abnehmen, um die Kosten zu drücken. Die Bundesregierung weigert sich bisher, mehr Geld zu bezahlen. Deutschland soll 60 von 180 Maschinen erhalten.

Zu dem Treffen wurden auch die Chefs von EADS und Airbus, Louis Gallois und Thomas Enders, erwartet. “Es ist und bleibt das Ziel, bis Ende Januar zu einer Lösung zu kommen“, sagte ein EADS-Sprecher. Am 31. Januar läuft ein Ultimatum der Kunden aus.

dpa

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