Neuer Export-Boom in Bayern

München – Die Nachfrage nach Produkten aus Bayern steigt, der weiß-blaue Export-Motor läuft auf Hochtouren:

Allein im Mai haben bayerische Unternehmen Waren im Wert von 11,7 Milliarden Euro ausgeführt – 26,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Parallel dazu stiegen die Einfuhren laut Statistischem Landesamt um 33,3 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der in Länder der Europäischen Union exportierte Warenwert schnellte um 20,3 Prozent nach oben und lag im Mai bei 6,7 Milliarden. Den größten Anteil daran hatten die Euro-Länder mit über 4,6 Milliarden, was einer Steigerung um 19,4 Prozent entspricht. Im Gegenzug wurden im Mai 2010 Güter im Wert von rund 6,3 Milliarden Euro (plus 26,6 Prozent) eingeführt, darunter Produkte für fast 4,2 Milliarden Euro aus den Euro-Ländern. Dies entspricht einem Anstieg um 26,2 Prozent.

Zum Vergleich: Von Januar bis Mai dieses Jahres exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von 55,5 Milliarden Euro (plus 14,2 Prozent). Importiert wurden in diesem Zeitraum Produkte im Wert von rund 50,9 Milliarden Euro (plus 15,4 Prozent).

Wichtigster Exportmarkt Bayerns waren im Mai die Vereinigten Staaten mit nahezu 1,2 Milliarden, was einem Sprung nach oben um 38,2 Prozent entspricht. Auf den folgenden Plätzen rangieren Österreich mit 1,1 Milliarden (plus 27,2 Prozent) und China mit einer Milliarde (plus 85,8 Prozent).

Damit wurden 9,8 Prozent aller bayerischen Exporte in die USA geliefert, 9,3 Prozent gingen ins Nachbarland Österreich und 8,1 Prozent nach China.

mm

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