Neuer 5er lässt Absatz der Marke BMW erstmals wieder steigen

- München - Der BMW-Konzern hat mit Hilfe des neuen 5er- Modells die Talfahrt der Stammmarke BMW gestoppt. Der Absatz von BMW-Autos stieg im August erstmals in diesem Jahr. Die Zahl der Verkäufe wuchs um 0,8 Prozent auf 62 650 Auslieferungen. "Das Plus wird und muss sich im Laufe des Jahres kontinuierlich vergrößern", sagte ein BMW-Sprecher in München. Ziel für das Gesamtjahr bleibe ein Rekordabsatz bei beiden Konzernmarken.

<P>Einschließlich der Marke Mini legte der Absatz in der Gruppe im August um gut ein Prozent auf 74 530 verkaufte Autos zu.</P><P>Im bisherigen Jahresverlauf war der Absatz von BMW-Autos im Vorfeld der 5er-Einführung teils deutlich gesunken. Im August war der 5er nun erstmals auf den meisten europäischen Märkten verfügbar. 6270 Fahrzeuge wurden verkauft. In den kommenden Wochen wird die Produktion weiter hoch gefahren. Für die Marke BMW verblieb in den ersten acht Monaten dieses Jahres ein Absatzminus von 4,4 Prozent auf 594 150 verkaufte Autos. In der Gruppe ergab sich wegen des Mini- Erfolgs ein Anstieg um 0,5 Prozent auf 712 650 Fahrzeuge.</P><P>Beim Mini bremste laut Konzernangaben die geringe Verfügbarkeit das Wachstum. Im August sei der Absatz daher nur um 2,2 Prozent auf 11 870 verkaufte Kleinwagen gestiegen. In den ersten acht Monaten betrug das Absatzplus 34,5 Prozent auf 118 500 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr 2002 war der Wagen dabei noch nicht in allen Märkten zu haben.</P><P>Der wichtigste Markt sind für BMW weiterhin die USA. In den ersten acht Monaten stieg der Absatz der Gruppe dort um knapp zehn Prozent auf gut 185 000 Fahrzeuge. In Deutschland sank die Zahl der Verkäufe dagegen um knapp zehn Prozent auf gut 149 000 Auslieferungen.</P>

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