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Noch-Telekom-Chef René Obermann sitzt ab November im Aufsichtsrat von TyssenKrupp.

Neuer Job ab November

ThyssenKrupp: Obermann zieht in Aufsichtsrat ein

Essen - Der scheidende Telekom-Chef René Obermann wird bereits am 1. November in den Aufsichtsrat des angeschlagenen Stahlkonzerns ThyssenKrupp einziehen. Die Gründe für den schnellen Wechsel:

Der 50-jährige Manager sei vom Amtsgericht Essen zum Nachfolger der ehemaligen Wirtschaftsweisen Beatrice Weder di Mauro im Kontrollgremium des Essener Unternehmens bestellt worden, teilte ThyssenKrupp am Montag mit.

Obermann wird die Deutsche Telekom auf eigenen Wunsch zum Jahresende verlassen. Vom Riesen Telekom wechselt er an die Spitze des vergleichsweise kleinen niederländischen Multimedia-Unternehmens Ziggo.

Die höchsten Manager-Abfindungen

Die höchsten Manager-Abfindungen

Weder di Mauro legt ihr Amt beim Stahlriesen zum 31. Oktober nieder, weil sie in eine neue Expertengruppe der Europäischen Kommission berufen worden ist. Dieses Gremium soll für Kommissionspräsident José Manuel Barroso Optionen für die weitere fiskalische Entwicklung der Eurozone entwickeln. Weder die Mauro habe deshalb entschieden, die Anzahl ihrer Aufsichtsratsmandate zu reduzieren, hieß es in Essen.

dpa

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