+
Nicht einmal jeder zweite Deutsche spart regelmäßig.

Nicht einmal jeder zweite Deutsche spart

Bonn - Die Deutschen finden Sparen wichtig, aber nicht einmal jeder Zweite legt jeden Monat Geld auf die hohe Kante. Vor allem Ostdeutsche und Frauen legen Wert auf Sparen.

16 Prozent der Bundesbürger haben gar nichts, was sie auf die Seite legen könnten, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Postbank ergab. Wer regelmäßig spart, tut das am liebsten mit einem Sparbuch, geht aus der Umfrage anlässlich des Weltspartages (29. Oktober) weiter hervor. Laut Umfrage ist für 86,7 Prozent aller Menschen in Deutschland Sparen wichtig.

Dabei liegen die Ost- vor den Westdeutschen und die Frauen vor den Männern. Trotzdem legen nur 41,1 Prozent “regelmäßig“ jeden Monat etwas zur Seite. Im Westen haben immerhin 43,7 Prozent der Menschen monatlich Geld übrig, das sie sparen. Im Osten sind es lediglich 30,4 Prozent. Gut ein Viertel (27,2 Prozent) spart der Umfrage zufolge wenigstens unregelmäßig - wenn es Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Steuerrückzahlung zuließen.

Jeder fünfte Ostdeutsche (20,9 Prozent) und fast jeder siebte Westdeutsche (14,8 Prozent) sage sogar, er oder sie habe nichts zum Sparen übrig. Die beliebteste Anlage in Deutschland ist den Angaben zufolge das klassische Sparkonto (49,1 Prozent), gefolgt von Bausparvertrag (35 Prozent) und Lebensversicherung (31,2 Prozent). Fonds und Aktien liegen auf dem letzten Rang (21,9 Prozent), im Osten sogar mit noch deutlicherem Abstand (14,8 Prozent).

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SAP legt dank Cloud-Geschäft weiter zu
Software und Daten in der sogenannten Cloud statt auf dem eigenen Rechner - dieses Modell ist auch bei SAP der Umsatztreiber. Der starke Euro belastet die Zahlen …
SAP legt dank Cloud-Geschäft weiter zu
Maas: "Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren"
Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Lufthansa nach dem Erwerb großer Teile von Air Berlin zu Kulanz aufgefordert.
Maas: "Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren"
So viele Stellen und Angebote streicht der Bayerische Rundfunk
Der BR muss – wie alle anderen öffentlich-rechtlichen Sender auch – sparen. Intendant Ulrich Wilhelm will den Rotstift ansetzen, Angebote und Stellen streichen. 
So viele Stellen und Angebote streicht der Bayerische Rundfunk
dm stellt neue Zahlen und Digitalisierungsstrategie vor
Karlsruhe (dpa) - Deutschlands größte Drogeriemarkt-Kette informiert heute über die Unternehmensentwicklung und über eine neue Digitalisierungsstrategie.
dm stellt neue Zahlen und Digitalisierungsstrategie vor

Kommentare