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Insolvenzantrag: Die Air-Berlin-Tochter Niki ist pleite.

Lauda wohl zur Übernahme bereit

Insolvenzantrag: Air-Berlin-Tochter Niki stellt Flugbetrieb ein 

Die Air-Berlin-Tochter Niki ist insolvent. Airline-Gründer Niki Lauda denkt bereits über eine Übernahme nach.

Berlin/Wien - Die Fluggesellschaft Niki stellt ab sofort den Flugbetrieb ein. Das teilte die Tochter der insolventen Airline Air Berlin am Mittwochabend mit. Zuvor hatte das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg gestellt, wie eine Sprecherin der Berliner Zivilgerichte am Mittwochabend bestätigte. Das Gericht müsse nun prüfen, ob der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zulässig sei.

Vorher hatte der frühere Rennfahrer und Unternehmer Niki Lauda angesichts des Rückzugs von Lufthansa Interesse an der einst von ihm gegründeten Airline Niki angemeldet. "Ich bin interessiert und würde mich darum kümmern", sagte Lauda der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch.

Rettet er die von ihm gegründete Airline Niki? Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda denkt über eine Übernahme nach.

Lauda zuvor an Übernahme gescheitert

Er will demnach die Airline aus der Pleite heraus übernehmen. Der nächste Schritt sei die Insolvenz von Niki, sagte Lauda. Das sei dann eine neue Situation und er stehe bereit. Lauda hatte schon zuvor im Rahmen einer Bietergemeinschaft Interesse an der Air-Berlin-Tochter signalisiert, war aber gescheitert.

Da die Lufthansa nun die letzte verbliebene Interessentin an Niki war, droht dem österreichischen Ferienflieger die Insolvenz. Die Lufthansa hatte am Mittwochnachmittag ihren Verzicht auf Niki erklärt und dies mit den zu harten Auflagen der Wettbewerbshüter in Brüssel begründet. Lauda will sich nach eigenen Angaben nun aber allein um Niki kümmern.

Lesen Sie auch: Brüssel gibt grünes Licht für Air-Berlin-Übernahme durch Easyjet

afp

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