Nissan ruft zwei Millionen Fahrzeuge zurück

Tokio - Der japanische Autohersteller Nissan ruft 2,1 Millionen Fahrzeuge in den USA, Japan, Europa und Asien wegen Problemen mit der Zündung zurück.

Von der drittgrößten Rückrufaktion des Konzerns sind unter anderem die Kleinwagen March, Cube, Note und Micra betroffen. Aber auch bei einem Dutzend anderer Modelle wie dem Luxus-Geländewagen Infiniti QX56 gibt es Probleme mit einem Relais der Zündung, das zwischen August 2003 und Juli 2006 verbaut wurde. Der Defekt kann dazu führen, dass sich der Motor abschaltet und im Extremfall nicht mehr zu starten ist, sagte Nissan-Sprecher Mitsuru Yonekawa.

Berichte über Unfälle aufgrund des Problems lägen aber nicht vor. Von den nun zurückgerufenen Autos wurden fast 835.000 in Japan produziert, 762.000 in Nordamerika und 354.000 in Europa. Der mit dem französischen Autobauer Renault verbündete Hersteller machte keine Angaben über die Kosten des Rückrufs. Da es sich um eine etwa halbstündige Reparatur handelt, dürften diese aber nicht allzu hoch ausfallen. Grund für die hohen Zahlen bei den von Rückrufen in jüngster Zeit betroffenen Autos dürften vor allem die Maßnahmen zur Kostensenkung sein. Diese haben die Hersteller dazu veranlasst, die gleichen Teile in verschiedenen Modellen zu verbauen.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Es sind Griechenland-Rettungsverhandlungen - doch die Finanzminister gehen geradezu in Hochstimmung in die Eurogruppe. Aber dann zieht sich die Sache doch wieder in die …
Zähes Ringen um letztes Hilfspaket für Griechenland
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.