Noch mehr als 3500 Jugendliche im Freistaat ohne Lehrstelle

- Nürnberg - Ende September hatten im Freistaat noch mehr als 3500 Jugendliche keine Lehrstelle. Am Ende des Berufsberatungsjahres (30.09.) gab es in Bayern erstmals seit vier Jahren wieder mehr nicht vermittelte Bewerber als freie Lehrstellen. Damit hat sich nach Angaben des Landesarbeitsamtes vom Donnerstag in Nürnberg der negative Trend des Vorjahres noch verstärkt.

<P>So ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 9600 auf 87 650 zurück gegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Bewerber um 2100 auf 93 300.</P><P>Ende September lag die Zahl der unversorgten Lehrstellenbewerber um mehr als zwei Drittel über der des Vorjahres. Gleichzeitig waren 3000 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt, rund ein Drittel weniger als im Vorjahr. Bayernweit kamen nach Angaben des Landesarbeitsamtes 100 Bewerber auf 86 freie Stellen. Vor zwölf Monaten hatte dieses Verhältnis noch bei 100 zu 220 gelegen.</P><P>Im September wurden den Arbeitsämtern zwar gut 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze gemeldet. Gleichzeitig nahm die Zahl der Lehrstellenbewerber um 3000 zu. Allein in Oberfranken suchen derzeit noch 870 Mädchen und Jungen einen Ausbildungsplatz. Dem stehen nur 242 freie Stellen gegenüber. Die wenigsten nicht vermittelten Bewerber werden aus Niederbayern gemeldet. Dort konnten rein rechnerisch 200 unversorgte Jugendlichen unter knapp 500 freien Ausbildungsplätze wählen. </P>

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