+
Ein Nokia 1020-Smartphone mit Microsoft-Betriebssystem auf der IFA in Berlin 2013.

Mit Android-Betriebssystem

Nokia kehrt zurück und will Smartphone-Markt erobern

Espoo - Nokia strebt ein Comeback an und will den einst verpassten Sprung in den Smartphone-Markt nachholen. Was die finnischen Spezialisten vorhaben.

Smartphones und Tablets unter dem Namen des einstigen Handy-Weltmarktführers werden in der ersten Hälfte des kommenden Jahres auf den Markt kommen, kündigte die finnische HMD Global an. HMD Global habe dafür das exklusive Markenrecht für die nächsten zehn Jahre erworben, teilte die erst im Mai gegründete Firma mit.

"Nokia ist seit Jahrzehnten eine der ikonischsten und sichtbarsten Handy-Marken weltweit", sagte Arto Nummela, Chef von HMD Global. In Kooperation mit Google setzen die Partner diesmal auf das Android-Betriebssystem. Produzieren soll die Geräte künftig der zu Foxconn gehörende Hersteller FIH.

Zum Zeitpunkt des Marktstarts dürfte eine Vereinbarung mit Microsoft auslaufen, die Nokia nach der Übernahme des Handy-Geschäfts durch den Softwarekonzern verpflichtet hatte, selbst keine Smartphones unter eigenem Namen zu vertreiben. Nokia galt einst als Weltmarktführer bei Handys. Dem finnischen Unternehmen gelang jedoch nicht der Anschluss an den Smartphone-Markt, der maßgeblich von Apples iPhone eingeläutet wurde. Nach relativ erfolgloser Zusammenarbeit mit Microsoft hatte der Softwarekonzern 2014 die Handy-Sparte von Nokia übernommen, ein Jahr später trennte sich Microsoft von Nokia.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Aktienmarkt durch Hoffnung auf Handelseinigung angetrieben
Frankfurt/Main (dpa) - Die wachsende Hoffnung auf Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat den deutschen Aktienmarkt angetrieben. Nach Aussage von …
Aktienmarkt durch Hoffnung auf Handelseinigung angetrieben
Experten: Deutsche Wirtschaft kriecht ins neue Jahr
Es geht wieder aufwärts, jedoch nur langsam. Das legen die Prognosen mehrerer Institute nahe. Besonders die Industrie hat zu kämpfen.
Experten: Deutsche Wirtschaft kriecht ins neue Jahr
EZB hält unter neuer Präsidentin Lagarde an Zinstief fest
Christine Lagarde gilt als Grande Dame der Finanzwelt. Seit Anfang November steht sie an der Spitze der Europäischen Zentralbank. Die Französin setzt jetzt erste Akzente.
EZB hält unter neuer Präsidentin Lagarde an Zinstief fest
Betriebsrentner müssen weniger Krankenkassenbeiträge zahlen
Rund vier Millionen Ruheständlern wird von der Betriebsrente Geld für die Krankenkasse abgezogen. Aber künftig dürfen sie mehr von ihrer Rente behalten.
Betriebsrentner müssen weniger Krankenkassenbeiträge zahlen

Kommentare