Nokia streicht 3500 Stellen

Espoo - Drei Jahre nach der Werksverlagerung des finnischen Handy-Hersteller Nokia von Deutschland nach Rumänien, streicht der Konzern weitere 3500 Stellen. Davon betroffen: Rumänien.

Der kriselnde Handy-Weltmarktführer Nokia schließt sein Werk in Rumänien. Damit fallen 2200 Arbeitsplätze weg, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Weitere 1300 Stellen seien von einem Umbau der Software-Entwicklung betroffen. Ins rumänische Cluj hatte Nokia 2008 die Produktion aus dem deutschen Werk in Bochum verlagert. Das hatte seinerzeit für heftige Kritik in Deutschland gesorgt. Das Unternehmen hat sich ein Sparprogramm in Höhe von eine Milliarde Euro bis 2013 vorgenommen.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Regierung in Rom einigt sich auf Haushaltsentwurf
Rom (dpa) - Die italienische Regierung hat sich auf einen Entwurf für die Haushaltsplanung für das kommende Jahr geeinigt. Das Kabinett stimmte den Plänen am Montagabend …
Regierung in Rom einigt sich auf Haushaltsentwurf
McDonald‘s: „Ihre Bestellung bitte“ - und plötzlich steht der Vorstandschef am Tresen
Am Freitag hat sich wohl so mancher McDonald‘s-Kunde gewundert - sofern er denn genau hingesehen hat. In einer Münchner Filiale stand nämlich jemand ganz besonderes …
McDonald‘s: „Ihre Bestellung bitte“ - und plötzlich steht der Vorstandschef am Tresen
Razzia bei Opel - Regierung will Rückruf von 100.000 Autos
Bloß nicht auffallen, lautete lange die Devise des Autobauers Opel im Diesel-Skandal. In der Sanierung haben die Rüsselsheimer eigentlich genug mit sich selbst zu tun. …
Razzia bei Opel - Regierung will Rückruf von 100.000 Autos
Dax erholt sich - Viele Hürden bleiben im Weg
Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Kurseinbruch in der Vorwoche hat sich der Dax am Montag vorwärts bewegt. Der Leitindex fiel mit 11.459 Punkten zunächst auf den tiefsten …
Dax erholt sich - Viele Hürden bleiben im Weg

Kommentare