+
Reithofer schließt die Aufsichtsratsposition bei Siemens aus.

BMW-Chef

Reithofer will nicht Siemens-Aufsichtsratschef werden

München - Entgegen aller Spekulationen: BMW-Chef Norbert Reithofer hat nach Angaben des Autobauers keine Ambitionen auf den Siemens-Aufsichtsratsvorsitz.

Reithofer gibt den BMW-Chefposten im Mai nach der Hauptversammlung vorzeitig ab und will dann direkt den Vorsitz des BMW-Kontrollgremiums übernehmen. Am Vortag war Reithofer auf der Siemens-Hauptversammlung neu in das Kontrollgremium des Elektrokonzerns gewählt worden. Geleitet wird der Siemens-Aufsichtsrat von Gerhard Cromme. Die Amtszeit des 71-Jährigen läuft noch bis Januar 2018. 

Auf dem Siemens-Aktionärstreffen hatte Fondsmanager Ingo Speich von Union Investment erklärt, mit Reithofer gebe es "aus unserer Sicht jetzt einen geeigneten potenziellen Kandidaten für die Nachfolge von Herrn Cromme in den Reihen des Aufsichtsrates, so dass wir die Nachfolgediskussion damit als erledigt betrachten". Damit hatte er die Spekulationen angefacht. 

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare