HSH Nordbank stützt Hamburger Hapag-Lloyd-Bieter

Hamburg - Die HSH Nordbank wird sich nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" aktiv an dem Hamburger Konsortium beteiligen, das für die zum Verkauf stehende Reederei Hapag-Lloyd bietet. Dies habe der Vorstand der Bank in dieser Woche beschlossen.

Nach Informationen der Zeitung will die Bank einen Betrag in mindestens dreistelliger Millionenhöhe zur Verfügung stellen. Die HSH Nordbank wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Das Geldhaus ist der weltweit größte Schiffsfinanzierer und verfügt damit über umfangreiche Kompetenzen in diesem Bereich.

Zu dem Hamburger Bieterkonsortium gehören auch der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Privatbank M.M.Warburg. Am Freitag endet die Angebotsfrist für die TUI-Schifffahrtstochter. Die Neptun Orient Lines (NOL) aus Singapur, die mehrheitlich dem Staatsfonds Temasek gehört, bietet ebenso für Hapag Lloyd.

Der Ausgang des Unterfangens ist ganz und gar ungewiss. Der Verkauf könnte sogar noch komplett abgesagt werden. Über den Mindestpreis, den Tui Chef Frenzel für die Tochter erlösen will, hat er bisher Stillschweigen bewahrt. Nach früheren Angaben steht Hapag-Lloyd mit 3,5 Milliarden Euro in den Büchern und von möglichen Erlösen zwischen vier und fünf Milliarden war die Rede. Solche Beträge dürften angesichts der Finanzkrise inzwischen eher fraglich sein.

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