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Siemens-Mitarbeiter und Azubis demonstrieren gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau im Nürnberger Werk.

Protestkundgebung in Nürnberg

Siemens-Mitarbeiter demonstrieren gegen Stellenabbau

Nürnberg - Siemens-Beschäftigte haben in Nürnberg gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau bei dem Elektrokonzern protestiert. 

Nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall fanden sich am Freitagmorgen zu einer Protestkundgebung rund 600 Menschen vor einem der betroffenen Werke ein. Neben dem Siemens-Betriebsratsvorsitzenden und dem 2. IG-Metall-Bevollmächtigten Rudi Lutz sprach auch Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) zu den Beschäftigten. Auf Transparenten waren die Slogans „Wir bezahlen die Fehler der Manager“ und „Marge/Profit um jeden Preis. Soziale Verantwortung? Zu teuer für Siemens!“ zu lesen. „Es geht nicht nur um die Existenzen in Nürnberg. Durch den tiefen Einschnitt in die Strukturen am Standort kann dieser bedroht werden“ sagte Lutz.

Siemens hatte am Mittwoch angekündigt, wegen der Nachfrageflaute aus der Öl- und Gasbranche rund 2500 Arbeitsplätze, davon rund 2000 in Deutschland, zu streichen oder zu verlagern. Konkret sind neben 750 Arbeitsplätzen in Nürnberg auch die Standorte Ruhstorf nahe Passau mit rund 700 Arbeitsplätzen, Bad Neustadt/Saale mit rund 350 und Erlangen mit gut 150 Stellen betroffen. In Berlin soll es um bis zu 30 Jobs gehen.

dpa

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