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Der amerikanische Universitätspräsident Jim Yong Kim soll Medienberichten von der US-Regierung als neuer Weltbank-Chef nominiert werden.

Obama will Mediziner zum Weltbank-Chef machen

Washington - Die USA haben den Universitätspräsidenten Jim Yong Kim als neuen Chef der Weltbank nominiert. Der gelernte Mediziner im Porträt:

Der 52 Jahre alte Amerikaner soll die Führung der Entwicklungshilfe-Organisation von Robert Zoellick übernehmen, dessen Amtszeit am 30. Juni endet. Er könne sich keinen besser qualifizierten Kandidaten für den Posten vorstellen, sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag in Washington.

Der gebürtige Südkoreaner und Sohn von Einwanderern leitet derzeit das renommierte Dartmouth College im Staat New Hampshire. In seiner Karriere war der studierte Mediziner unter anderem Direktor der Aids- und HIV-Abteilung bei der Weltgesundheitsorganisation. Er ist zudem Mitbegründer der humanitären Einrichtung “Partners in Health“, die sich für die medizinische Versorgung von Armen in der Welt einsetzt

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Da die Weltbank seit ihrer Gründung 1944 traditionell von einem Amerikaner geführt wird, hat Jim durch die US-Nominierung beste Chancen auf das Präsidentenamt. Allerdings schicken auch die Schwellenländer eigene Kandidaten ins Rennen. Auf der Liste stehen nach Medienberichten der ehemalige kolumbianischen Finanzminister José Antonio Ocampo sowie die nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala. Der Exekutivrat will bis zum 23. April über die Zoellick-Nachfolge entscheiden.

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dapd

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