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Bild des Camps im New Yorker Finanzviertel.

Occupy Wall Street setzt ihre Proteste fort

New York - Die Motivation der Aktivisten schien sich nach der Räumung des Camps an der Wall Street zu verringern. Nun hat sich die Occupy-Bewegung eindrucksvoll zurückgemeldet.

Mit einem Aktionstag haben Anhänger der Bewegung Occupy Wall Street zwei Tage nach der Räumung ihres Lagers in New York ihre Kritik am weltweiten Finanzsystem bekräftigt. Mehrere hundert Demonstranten zogen am Donnerstag durch das Bankenviertel der Stadt. Auch in anderen US-Städten waren Großveranstaltungen geplant. Die Demonstranten verstopften Straßen, die zur Wall Street führen und brachten den Verkehr zum Erliegen. Einige Protestierer setzten sich auf den Boden und weigerten sich, wieder aufzustehen.

Die Aktion verlief zunächst friedlich. “Wessen Straße? Unsere Straße“, riefen die Teilnehmer. Der Aktionstag war geplant worden, bevor die Behörden das Lager der Demonstranten im Zuccotti-Park geräumt hatten. Occupy Wall Street kündigte an, die Teilnehmer wollten sich in der Nähe der New Yorker Börse versammeln und dann über die Brooklyn Bridge ziehen.

Anfang Oktober hatte die Bewegung bereits einmal versucht, über die Brücke zu marschieren. Die Polizei nahm 700 Personen fest, die Aktion brachte Occupy Wall Street erstmals weltweit in die Schlagzeilen. Der stellvertretende New Yorker Bürgermeister Howard Wolfson sagte, die Demonstranten zielten darauf ab, das öffentliche Leben in wichtigen Bereichen der Stadt zu beeinträchtigen. “Wir werden darauf vorbereitet sein“, sagte er.

AP

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