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OECD

Umweltministerin Hendricks sieht sich bestätigt

Dank aktivem Klimaschutz: OECD erwartet Wirtschaftswachstum

Investitionen in den Klimaschutz zahlen sich laut einer OECD-Studie auch wirtschaftlich aus.

Berlin - Wenn aktiver Klimaschutz in die allgemeine Wirtschaftspolitik integriert werde, habe das mittel- und langfristig auch positive Wachstumseffekte, fasste die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Ergebnis der am Dienstag in Berlin vorgelegten Untersuchung zusammen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erklärte, die Untersuchung belege, dass sich Klimaschutz auszahle.

Mit einer integrierten Strategie für Wachstum und Klimaschutz wird nach den Berechnungen der OECD die Wirtschaftsleistung in den 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) bis 2021 im Schnitt um ein Prozent und bis 2050 um 2,8 Prozent höher liegen, als wenn empfohlene Maßnahmen nicht ergriffen werden. Werden die durch Klimaschutz vermiedenen wirtschaftlichen Schäden eingerechnet, könnte die Wirtschaftsleistung demnach bis 2050 sogar um fast fünf Prozent gesteigert werden.

Die Studie "Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum" wurde von der OECD im Rahmen des deutschen G20-Vorsitzes erstellt und anlässlich des Petersberger Klimadialogs in Berlin vorgestellt. "Der Bericht widerlegt die Annahme, dass Klimaschutz Wachstum behindert und zeigt, dass eine klimafreundliche Wachstumsstrategie sogar positive ökonomische Effekte haben kann", erklärte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Umweltministerin Hendricks mahnte, die Staaten hätten jetzt die "große Chance, wirtschaftliches Wohlergehen und Klimaschutz miteinander zu verbinden".

afp

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