+
Mütter in Deutschland fühlen sich oft gezwungen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren.

Alarmierende OECD-Studie

Was die Teilzeit-Falle für Frauen in Deutschland bedeutet

Berlin - In Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinkt Deutschland weiter hinter anderen Ländern hinterher. In keinem anderen Land tragen Frauen so wenig zum Einkommen bei.

Unter Berufung auf eine OECD-Studie berichtet der Spiegel, in keinem Land trügen Frauen so wenig zum Haushaltseinkommen bei wie in Deutschland. Der durchschnittliche Anteil bei Paaren mit Kindern betrage in Deutschland 22,4 Prozent, in Dänemark beispielsweise 42 Prozent.

Frauen in Deutschland arbeiten demnach häufiger in Teilzeit als anderswo, allerdings oft unfreiwillig: Mütter fühlten sich durch starre Öffnungszeiten von Schulen, Kindergärten und Kitas gezwungen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Bei den staatlichen Investitionen in frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung liege Deutschland inzwischen über dem OECD-Durchschnitt.

Unter dem Titel „Dare to Share - Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf“ will die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag aktuelle Daten, Politiktrends und Analysen zum Thema veröffentlichen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Thyssenkrupp bleibt auf Fusionskurs
Bei der Stahlfusion mit Tata bleibt der Thyssenkrupp-Chef unbeirrt auf Kurs. Die Pläne hätten "absolute Priorität". Doch tausende Beschäftigte wollen das umstrittene …
Thyssenkrupp bleibt auf Fusionskurs
Starker Euro bremst Dax erneut aus
Frankfurt/Main (dpa) - Der gestiegene Eurokurs hat den Dax am Donnerstag ein weiteres Mal ausgebremst. Der Leitindex kämpfte um die Marke von 13 000 Punkten, die er zum …
Starker Euro bremst Dax erneut aus
Schulz und Kaeser gehen aufeinander los: „Das ist asozial“
Schrille Pfeifen, schrille Worte: Während Siemens-Betriebsräte in Berlin tagen, nimmt der Streit um die geplanten Job-Streichungen kein Ende. Auch zwischen SPD- und …
Schulz und Kaeser gehen aufeinander los: „Das ist asozial“
2017 erstmals mehr als 450 Millionen Übernachtungen
Mannheim (dpa) - Erstmals knacken die Übernachtungszahlen in Deutschland nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) im laufenden Jahr die 450-Millionen-Marke.
2017 erstmals mehr als 450 Millionen Übernachtungen

Kommentare