Im öffentlichen Dienst werden Versorgungsbetriebe bestreikt

München - Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat am Freitag mit weiteren Arbeitsniederlegungen in Bayern Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt. Dazu waren nach Gewerkschaftsangaben landesweit in rund 30 Versorgungsbetrieben die Mitarbeiter zu Warnstreiks aufgerufen.

Bereits am Morgen spürten die Bürger in Würzburg die Folgen: Dort war der Nahverkehr betroffen, der Busverkehr ruhte. In zahlreichen Städten, darunter Augsburg, Ingolstadt, Kempten, Passau, Würzburg, Schweinfurt und in der Landeshauptstadt München, wurden die Stadtwerke bestreikt. Betroffen waren auch die Wasser- und Schifffahrtsämter.

Mit den Warnstreiks will ver.di der Forderung nach acht Prozent mehr Geld für die 1,3 Millionen Tarifangestellten im öffentlichen Dienst Nachdruck verleihen. Die Arbeitgeber haben bislang bei längeren Arbeitszeiten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um fünf Prozent, verteilt auf zwei Jahre, angeboten.

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