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Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Bayern

Hohe Beteiligung an Warnstreikwoche

Öffentlicher Dienst geht auf die Straße - mehr Streikende als geplant

Der öffentliche Dienst befindet sich im Streik. Bei der Müllabfuhr und den Stadtwerken, in Klinken und Sparkassen legten Mitarbeiter die Arbeit nieder. Mehr als von der Gewerkschaft geplant.

München - Rund 9000 Beschäftigte haben sich in Bayern an den Warnstreiks im öffentlichen Dienst beteiligt - 3000 davon in München. Nach Angaben der Gewerkschaft vom Freitag lag die Teilnehmerzahl damit weit über den Planungen für die zweite Streikwelle. Bayernweit legten etwa bei der Müllabfuhr und den Stadtwerken, in Klinken und Sparkassen Mitarbeiter die Arbeit nieder. Erstmals waren auch städtische Kindertagesstätten geschlossen. In den Osterferien soll es nur vereinzelt zu Arbeitsniederlegungen kommen, teilte der Arbeitnehmerverband mit.

Bundesweit ging es während der Warnstreikwoche um 2,3 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen. Neben mehr Lohn fordern die Gewerkschaften, dass die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab. Eine abschließende Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April geplant.

dpa

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