Öffentlicher Dienst vor neuen Warnstreiks

Potsdam - Im öffentlichen Dienst stehen in der kommenden Woche wieder Warnstreiks bevor. Wie bei den Tarifverhandlungen am Dienstag in Potsdam aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war, legten die Arbeitgeber kein neues Angebot vor. Für diesen Fall hatten die Gewerkschaften neue Streiks angekündigt.

Ver.di und die Tarifunion im Beamtenbund verlangen für die 1,3 Millionen Tarifangestellten bei Bund und Kommunen acht Prozent, pro Monat aber mindestens aber 200 Euro mehr. Die Arbeitgeber boten fünf Prozent in drei Schritten, verteilt auf zwei Jahre und verbunden mit längeren Arbeitszeiten. Ver.di-Chef Frank Bsirske hatte bereits am Vormittag angedeutet, sollten die Arbeitgeber kein neues Angebot vorlegen, werde wieder gestreikt. Ähnlich äußerte sich der Verhandlungsführer der Tarifunion, Frank Stöhr. Die Streiks sollen nun nicht mehr punktuell in einzelnen Bereichen stattfinden, sondern im gesamten öffentlichen Dienst.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
Washington - Kurz nach ihrem Amtsantritt hat die neue US-Regierung klar gemacht, dass sie im Verhältnis zu China keinem Streit aus dem Weg gehen wird:
Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
Brüssel - Das europäisch-kanadische Handelsabkommen Ceta hat die nächste Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss im Europaparlament stimmte am Dienstag für den …
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
München - Europa droht nach Einschätzung von BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler wegen verschärfter Regulierung ein großes Bankensterben.
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Machtwechsel bei Etihad: Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen …
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare