Öffentlicher Dienst vor neuen Warnstreiks

Potsdam - Im öffentlichen Dienst stehen in der kommenden Woche wieder Warnstreiks bevor. Wie bei den Tarifverhandlungen am Dienstag in Potsdam aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war, legten die Arbeitgeber kein neues Angebot vor. Für diesen Fall hatten die Gewerkschaften neue Streiks angekündigt.

Ver.di und die Tarifunion im Beamtenbund verlangen für die 1,3 Millionen Tarifangestellten bei Bund und Kommunen acht Prozent, pro Monat aber mindestens aber 200 Euro mehr. Die Arbeitgeber boten fünf Prozent in drei Schritten, verteilt auf zwei Jahre und verbunden mit längeren Arbeitszeiten. Ver.di-Chef Frank Bsirske hatte bereits am Vormittag angedeutet, sollten die Arbeitgeber kein neues Angebot vorlegen, werde wieder gestreikt. Ähnlich äußerte sich der Verhandlungsführer der Tarifunion, Frank Stöhr. Die Streiks sollen nun nicht mehr punktuell in einzelnen Bereichen stattfinden, sondern im gesamten öffentlichen Dienst.

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